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Freitag, 13. September 2013

IT-Betriebe haben mit der Handhabung und Effizienz virtueller Maschinen zu kämpfen

Clear Lake, Iowa (ots/PRNewswire) - Fast neun von zehn IT-Managern vertreten die Auffassung, dass die Handhabung virtueller Maschinen ohne angemessene Planung ein riskantes Unterfangen ist. Dies geht aus einer weltweiten Umfrage von Kelton Research hervor, die TeamQuest [http://www.teamquest.com/] in Auftrag gegeben hat.

Mehr als vier von fünf IT-Managern, die virtuelle Maschinen betreiben, nennen folgende Punkte als ihre größten Probleme:

-  Grundlegendes Verständnis, welche Konfigurationen die bestmögliche Leistung erbringen
-  Bewertung der Leistung und Arbeitslast von Virtualisierungsmaschinen
-  Einfache Behebung von Leistungsproblemen


Zu den weiteren IT-Problemen zählen:

-  Schwierigkeiten beim Vergleich der Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Lösungen
-  Geschäftsleitung glaubt dem Hype von Virtualisierungsanbietern
-  Einschätzung der erforderlichen Servergrößen, die zum Betrieb virtueller Container notwendig sind


"Eines der größten Probleme besteht bei der Handhabung virtueller Maschinen [http://www.teamquest.com/blog/2013/08/26/managing-your-vmware-metrics/] darin, dass viele Unternehmen noch nicht an dem Punkt angelangt sind, anstatt nur auf die Auslastung auch auf die Latenz zu achten. Die Auslastung spiegelt nicht die tatsächlichen Verhältnisse wider - sondern die Latenz und ein grundlegendes Verständnis aller Komponenten, die für die Antwortzeit ausschlaggebend sind", so Scott Adams, Leiter des Produktmanagements von TeamQuest.

Der Studie zufolge verzeichnen Unternehmen, die virtuelle Maschinen angemessen handhaben, auch weniger Ausfälle in der Cloud. Fast 40 Prozent aller Umfrageteilnehmer, die virtuelle Maschinen angemessen handhaben, haben bereits Ausfälle in der Cloud verzeichnet. Bei Umfrageteilnehmern, deren Handhabung unangemessen ist, liegt dieser Wert bei 66 Prozent.

Adams bekräftigt auch, wie erfolgreich Unternehmen sind, die angemessene Strategien zur Handhabung virtueller Maschinen verfolgen. Laut Studie verbringen diese Organisationen weniger als halb so viel Zeit (18 Stunden/Woche) damit, unerwartete Probleme zu lösen, wie ihre weniger durchdacht arbeitenden Pendants (37 Stunden/Woche).

"Diese Umfrageergebnisse schreien geradezu nach Effizienz", so Adams. "Und sobald ihre Erfahrung und folglich auch ihre Reife in diesen Umgebungen zunimmt, wird ihnen langsam klar, wie unglaublich wertvoll eine angemessene Planung ist. Über die adäquate VM-Dichte Bescheid zu wissen, die VM-Interaktion zu verstehen und die beste Konfiguration bestimmen zu können - genau diese Art der Planung ist es, die zu beträchtlichen Effizienzsteigerungen führt."

Adams rät Unternehmen außerdem dazu, sich in erster Linie mit Lösungen zu befassen, die über umfangreiche hersteller- und technologieunabhängige Möglichkeiten der Problemanalyse verfügen. "Die heutigen Umgebungen sind derart komplex, vielschichtig und vielfältig, dass man gar nicht erst versuchen sollte, die Fülle an Leistungsdaten aus so vielen unterschiedlichen Quellen nachzuvollziehen. Deutlich effizienter ist die Nutzung einer Lösung, die relevante Informationen immer dann anzeigt, wenn Probleme auftreten", so Adams.

Donnerstag, 5. September 2013

Rovi veröffentlicht DivX 10

Berlin (ots) -

   - Die Rovi Corporation (NASDAQ: ROVI), treibende Kraft für
     Innovationen im Bereich digitaler Unterhaltung, veröffentlicht
     heute auf der IFA die neuste Version von DivX. DivX 10 ist die
     erste Consumer-Software, mit der sich DivX-Videos nach dem neuen
     High Efficiency Video Coding (HEVC/H.265) Standard erstellen und
     wiedergeben lassen.

Erstmals können Verbraucher selbst von den Vorteilen des neuen Video Codec HEVC profitieren. Der Codec liefert eine bis zu 50 Prozent höhere Daten-Komprimierung als sein Vorgänger H.264. Rovi präsentiert DivX 10 auf der IFA in Halle 25, Stand 151.

DivX 10 ist die aktuellste Version der DivX Software, die bereits über knapp 1 Milliarde mal herunter geladen wurde. Auf der Website www.divx.com steht DivX 10 für Windows- und Mac-Nutzer zum kostenlosen Download bereit.

DivX 10 mit HEVC ermöglicht dem Nutzer, Videos mit bis zu 1.080p zu erstellen und in hochwertiger Qualität auf Computer, Smartphone, Tablet und verschiedenen CE-Geräten wiederzugeben.

"Wir glauben, dass DivX 10 die Verfügbarkeit von HEVC-Inhalten und damit auch die Nachfrage nach CE-Geräten mit HEVC-Unterstützung weiter vorantreiben wird," sagt Kanaan Jemili, Senior Vice President, Product Management, Rovi Corp. "DivX 10 ist ein wichtiges Element im umfassenden DivX HEVC Ökosystem, das Software, Hardware, Content sowie Services umfasst. Unternehmen sparen dadurch Kosten und können gleichzeitig das Video-Entertainment-Erlebnis ihrer Kunden verbessern."

DivX 10 ermöglicht Verbrauchern das Abspielen, Erstellen und Streamen verschiedener Video-Formate, inklusive neuen HEVC-Videos. Weitere Funktionen sind:

   - Das neue DivX HEVC Profil unterstützt DivX Converter, DivX
     Player und DivX Web Player
   - Echtzeit-Dekodierung von HEVC Videos bis zu 1.080p auf Intel i5
   - Kodierung von HEVC HM11 Video bis zu 1.080p mit AAC, MP3 oder
     AC3-Audio
   - Optimierte Wiedergabe mit Vor- und Zurückspulen, Pause und
     direkter Wiedergabe
   - Effizientes HEVC Streaming über den Browser mit DivX Web Player
   - Leistungsstarke MKV-Container mit Untertitel, Kapitelauswahl und
     Kompatibilität mit bestehenden Toolsets
   - Hochwertige DivX-und MKV-Videos für die Wiedergabe auf jedem
     Computer oder DivX unterstützende Gerät
   - Erstellung von MP4-Video für die Wiedergabe auf iOS
   - Verfügbar in 11 Sprachen, einschließlich neuer
     Sprachunterstützung auf Italienisch, Koreanisch und Russisch

DivX 10 ist ein wichtiger Schritt von Rovi, um die Integration von HEVC in der Videoindustrie zu beschleunigen. Bereits Anfang 2013 hat Rovi ein HEVC Development Programm eingeführt. Das Programm ermöglicht Unternehmen, sich die neuesten Komprimierungs-Standards zu Nutze zu machen, um Kosten zu reduzieren und auch in bandbreitenbeschränkten Umgebungen optimale Bildqualität zu liefern.

Während der IFA wird Rovi seine End-to-End Lösung der HEVC-Reihe vorstellen. Neben DivX 10 enthält diese die neuen MainConcept Encoding SDKs für professionelle Content-Ersteller und den DivX Video Service mit bewährter DivX DRM für die geschützte Übermittlung von HEVC-Inhalten auf mehrere Bildschirme. Darüber hinaus ermöglicht eine Erweiterung des DivX-Zertifizierungs-Programms die Integration von HEVC für Chip- und CE-Hersteller, um die Wiedergabe von HEVC-Inhalten auf mobile Geräte der CE-Industrie zu ermöglichen.

Montag, 2. September 2013

Internet Security Days: Zwei Tage im Zeichen der IT-Sicherheit

Köln (ots) - Intensiver Austausch internationaler Sicherheits-Experten zu aktuellen Herausforderungen. Kostenfreie Akkreditierung für Journalisten ab sofort möglich.
Die aktuelle Nachrichtenlage hat das Thema IT-Sicherheit wieder verstärkt in die Köpfe der Menschen gebracht. Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie sich Daten vor staatlichen Zugriffen schützen lassen, sondern auch vor Internetkriminalität. Insbesondere Unternehmen müssen sich auf einen optimalen Schutz ihres Netzwerks vor Cyber-Attacken verlassen können. Diese und viele weitere Aspekte stehen im Fokus der 3. Internet Security Days 2013 (http://www.internet-security-days.de) am 24. und 25. September im Phantasialand Brühl bei Köln.

Die Besucher erwartet ein anspruchsvolles Vortragsprogramm, eine Messe mit neuesten Sicherheitsprodukten und -services sowie zahlreiche interessante Networking-Events, um Business-Kontakte auf- und auszubauen. Die Vorträge stellen eine erstklassige Möglichkeit dar, direkt von den Experten zu lernen: Wie können aktuelle Bedrohungen bekämpft werden und welche Sicherheitsrisiken ergeben sich aus neuen technischen Entwicklungen? Organisiert werden die Internet Security Days von Bellaxa und eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. Da sich die Veranstaltung wieder an Mitglieder internationaler Unternehmen aus dem Bereich der Internetsicherheit richtet, werden die Vorträge überwiegend in Englisch gehalten.

Das Programm: Sicherheit für Mobile, Network und M2M
Der erste Tag beginnt mit Keynotes: Unter anderem werden Torsten Jüngling (Stonesoft), Joe Klein (SRA International) und Darren Anstee (Arbor Networks) erwartet, die sich nach ihren Vorträgen auch an der folgenden Podiumsdiskussion beteiligen werden. Danach informieren drei Tracks über die Themenschwerpunkte "Web & Mobile Security", "Network Security" und "European Cooperation". Experten referieren unter anderem über Bedrohungen bei Webanwendungen, mobile Bedrohungen, DDoS sowie das Advanced Cyber Defence Centre (ACDC). Eine Abendveranstaltung rundet das Programm ab.

Am zweiten Veranstaltungstag erwarten die Besucher wieder Keynotes; so hat beispielsweise Koji Nakao (KDDI Japan) seine Teilnahme zugesagt und wird über die Zukunft der Cyber-Attacken sprechen. Nach einer Paneldiskussion und der Mittagspause teilt sich die Veranstaltung wieder in drei Tracks. Organisiert von den eco Kompetenzgruppen Sicherheit und Mobile sind die Themen "IT-Sicherheitswissen für die Zukunft" sowie "M2M Secure" geplant. Der dritte Track ist dem geschlossenen ACDC General Assembly vorbehalten.

Mittwoch, 28. August 2013

Ecosia.org startet "Suchmaschine die Bäume pflanzt"

Berlin (ots) - Das Berliner Start-Up Ecosia ist eine Suchmaschine, die 80% ihrer Einnahmen für den Regenwaldschutz spendet. Das Konzept kommt an: in den ersten drei Jahren wurden bereits 1,3 Mio EUR Spenden für den WWF gesammelt. Mittlerweile hat Ecosia etwa 200.000 Nutzer, die jeden Monat etwa 20 Millionen Suchen durchführen.

Nach monatelangen Entwicklungsarbeiten startet Ecosia am Freitag eine komplett überarbeitete neue Version, die nun in Sachen Suchqualität mit den großen Suchmaschinen mithalten kann. Ecosia ist damit zu einer echten Alternative zu Google & Co geworden. Dem Nutzer gibt Ecosia die Möglichkeit, mit seiner Suche im Internet kostenlos der Umwelt zu helfen, ohne dass er dabei auf gute Suchergebnisse verzichten muss.

"Seit heute gibt es eigentlich keinen Grund mehr Google zu verwenden. Mit Ecosia bekommt man jetzt ebenso gute Suchergebnisse und dazu kann man auch noch kostenlos helfen, den Klimawandel zu bekämpfen." so Ecosia-Gründer Christian Kroll.

Ecosia möchte innerhalb des nächsten Jahres eine Million Bäume pflanzen. Dafür arbeitet Ecosia mit der renommierten Naturschutz-Organisation "The Nature Conservancy" zusammen. Insgesamt sollen innerhalb eines Jahres eine Million US$ für das "Plant A Billion Trees"-Programm eingesammelt werden.
Als "Suchmaschine die Bäume pflanzt" will Ecosia mit der neuen Version vom grünen Nischenprodukt zum Massenphänomen werden. Die wichtigsten Neuerungen in der neuen Version sind:

   - Verbesserte Qualität der Suchergebnisse
   - Ein moderneres Design mit neuem Logo und verbesserten Ladezeiten
   - Die Spenden gehen ab jetzt an das Plant A Billion Trees 
     Programm, und Ecosia misst den   Beitrag ab jetzt in gepflanzten
     Bäumen. Dadurch kann der Nutzer direkt sehen, bei wie vielen 
     Bäumen er selbst mitgeholfen hat.
   - Es gibt Ecosia ab jetzt auch als App für Smartphones (iPhone, 
     Android, Windows) und Tablets (iPad, Android), sowie als 
     Browser-Erweiterung für Firefox und Chrome.
   - Ab jetzt blendet Ecosia vermehrt auch grüne Informationen bei 
     den Suchergebnissen mit ein - beispielsweise 
     Nachhaltigkeitsratings für Marken (Beispiel: Suche "Henkel").
 
Der Kern der Ecosia-Idee bleibt bestehen. Es werden weiterhin 80% der Werbeeinnahmen gespendet, und die Suche ist weiterhin 100% CO2 neutral. Um die Spenden vollständig nachvollziehen zu können, veröffentlicht Ecosia monatliche Spendenberichte inklusive aller Bescheinigungen.

Mobiles Vokabeltraining im Trend

Berlin (ots) - Das digitale und mobile Zeitalter verändert nicht nur das täglich Leben, sondern auch das Lernverhalten unserer Kinder und Erwachsener. Das erkannte auch der damals 19jährige Student Daniel Gorin und entwickelte ein bis heute einzigartiges Programm zum Erlernen von Vokabeln und weiteren Lerninhalten.

Mittlerweile wird sein Vokabelprogramm von über 3.000 Schulen empfohlen und weit über 500.000 Lizenzen verkauft. Gründer und Entwickler von phase6, Daniel Gorin: " Damals wollte ich Spanisch lernen und stures Pauken war noch nie mein Ding. Während meiner Schulzeit lernte ich das bewährte "5-Fächer-Lernsytem" kennen. In der praktischen Anwendung jedoch war es mit einigen Nachteilen belegt und so entwickelte ich meine ganz private Lernsoftware. So entstand das Vokabeltraining phase6, was heute von tausenden von Menschen täglich genutzt wird."

An vielen deutschen Schulen ersetzt die Lernsoftware von phase6 mittlerweile das Vokabelheft. Manfred Söhngen, Englisch- und Französischlehrer am Aachener Couven-Gymnasium lehrte jahrelang mit der innovativen Software: "Ich war und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen - tatsächlich werden weniger Vokabeln vergessen. phase6 hat in meinem Unterricht das Vokabelheft und den Karteikasten ersetzt. Privat benutze auch ich das Programm, um meine Fremdsprachenkenntnisse ständig zu erweitern."
Aufgebaut ist die Lernsoftware über die Theorien des Gedächtnisforschers Hermann Ebbinghaus. Entscheidend ist nicht nur die Bedienungsfreundlichkeit des Programms, sondern die Entspanntheit des Benutzers während des Lernens.

Mehr Informationen zu phase6 erhalten Sie unter: www.phase-6.de
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder versorgen Sie mit weiterführenden Informationen und Bildern. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns über Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Bei Online-Texten reicht uns ein Link, ansonsten freuen wir uns über ein Belegexemplar oder ein PDF.

Montag, 19. August 2013

Internetverwaltung gibt grünes Licht für ".hamburg"

Hamburg (ots) - Die für die Adressvergabe im Internet zuständige globale Internetverwaltung ICANN hat jetzt der Bewerbung der Hamburg Top-Level-Domain GmbH für den Betrieb der Domain-Endung ".hamburg" entsprochen. Damit ist der Weg frei für einen eigenen Adressraum der Metropolregion Hamburg im Internet; erste Domain-Registrierungen werden nun in einem Jahr erwartet.

Die Hamburg Top-Level-Domain GmbH hatte sich mit Unterstützung der Stadt Hamburg als Betreiber für die Endung ".hamburg" beworben. Mit der positiven Entscheidung der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) wird nun Realität, wofür sich die Unternehmensgründer mehr als sechs Jahre lang eingesetzt haben: Unternehmen und Bürger der Metropolregion Hamburg werden zukünftig Internetadressen wie www.meinefirma.hamburg oder www.meinname.hamburg nutzen können, um ihrer lokalen Identität auch im globalen Netz Ausdruck zu verleihen.

"Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen nach all den Jahren zum Erfolg geführt haben. Die Domain-Endung ".hamburg" eröffnet Unternehmen und Verbrauchern eine völlig neue Namensvielfalt im Internet und eine Alternative zu Endungen wie ".de" oder ".com", unter denen kaum noch markante Domains zu bekommen sind", so Oliver Süme, Gründer und Geschäftsführer der Hamburg Top-Level-Domain GmbH.
Auch die Stadt Hamburg ist überzeugt davon, dass die neue Top-Level-Domain einen großen Mehrwert für Hamburg und die Metropolregion hat. "Mit der Domain ".hamburg" entstehen neue Möglichkeiten, Internetauftritte mit einem engen Bezug zu Hamburg zu gestalten und sich mit dem Standort zu identifizieren. Wir haben diese Entwicklung unterstützt, und ich wünsche mir, dass viele Unternehmen und Bürger der Metropolregion Hamburg von dieser Chance Gebrauch machen", sagte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz.

Viele Provider nehmen bereits jetzt kostenlose und unverbindliche Registrierungsanfragen für die neuen Domains entgegen, die voraussichtlich ab August 2014 für 30,- bis 50,- Euro pro Jahr registriert werden können.

Montag, 29. Juli 2013

MediaTek stellt Tablet-SoC MT8135 vor

Hsinchu, Taiwan (ots/PRNewswire) - Mit dem weltweit ersten Tablet-SoC mit heterogener Multi-Processing-Funktionalität kommen Premium-Spezifikationen auf den Massenmarkt.
MediaTek Inc., ein führendes Halbleiter-Unternehmen für drahtlose Kommunikations- und digitale Multimedia-Lösungen ohne eigene Fertigungsstätte, kündigte heute das wegweisende Ein-Chip-System (SoC) MT8135 für Highend-Tablets an. Die Quad-Core-Lösung ist mit zwei hochleistungsfähigen ARM Cortex(TM)-A15-Prozessoren, zwei ultraeffizienten ARM Cortex(TM)-A7-Prozessoren und dem neuesten Grafikprozessor (GPU) von Imagination Technologies ausgestattet - dem PowerVR(TM) Series6. Hinzu kommt ein umfassend optimiertes ARM® big.LITTLE(TM)-Prozessor-Subsystem, das heterogenes Multi-Processing ermöglicht. Folglich kann mit der sich daraus ergebenden Lösung ein Benutzererlebnis der Premiumklasse umgesetzt werden. Hierzu zählt auch die Möglichkeit, mehrere prozessorlastige Anwendungen völlig nahtlos im Verbund auszuführen, darunter umfangreiche Downloads aus dem Web, Hardcore-Gaming, das Betrachten qualitativ hochwertiger Videos und intensives Multitasking, wobei höchste Stromeffizienz gewahrt wird.

Im Einklang mit seinem Ruf als Entwickler innovativer, marktführender Plattformlösungen hat MediaTek auf einen fortschrittlichen Algorithmus zur Ablaufsteuerung gesetzt und diesen mit adaptiven, thermalen und interaktiven Power-Management-Funktionen kombiniert, um die leistungsmäßigen und energiespartechnischen Vorteile der ARM big.LITTLE(TM)-Architektur gezielt zu maximieren. Mithilfe dieser Technologie kann Anwendungssoftware simultan auf alle Prozessoren innerhalb des big.LITTLE-Clusters zugreifen und so ein wirklich heterogenes Benutzererlebnis bieten. Als erstes Unternehmen, das heterogenes Multi-Processing auf einem mobilen SoC ermöglicht, hat MediaTek das MT8135 auf einzigartige Weise positioniert, damit es Tablet- und Mobilgeräte-Designs der nächsten Generation unterstützt.

"Die ARM big.LITTLE(TM)-Technologie senkt den Energieverbrauch von Prozessoren bei normaler Auslastung um bis zu 70 Prozent, was im Hinblick auf die Bemühungen, ganztägige Akkulaufzeiten auf Mobilplattformen zu ermöglichen, von entscheidender Bedeutung ist", so Noel Hurley, Vice President für Strategie und Marketing der Prozessor-Sparte bei ARM. "Wir sind sehr zufrieden, dass MediaTeks MT8135 die sich durch die big.LITTLE-Architektur ergebenden Möglichkeiten ausnutzt und so zur Einführung neuer Dienste auf einer heterogenen Processing-Plattform beiträgt."
"Der Umstieg auf multitaskingfähige Geräte erfordert zusätzliche Rechenleistung und höhere Energieeffizienz, was nur mit einem optimierten Systemansatz auf Basis mehrerer Prozessorkerne realisierbar ist. Das bedeutet, dass sich die Multicore-Datenverarbeitung mit rasantem Tempo zu einem entscheidenden Feature von mobilen SoC-Lösungen entwickelt. Im MT8135 wird ARMs big.LITTLE-Architektur erstmals für simultanes, heterogenes Multi-Processing eingesetzt. Folglich übernimmt MediaTek bei der Verbesserung der Akkulaufzeit für Tablet- und Mobilgeräte-Designs der nächsten Generation eine Führungsrolle. Dies sorgt für noch mehr Flexibilität bei der Auswahl der für die jeweiligen Aufgaben geeigneten Prozessorgröße und führt zu verbesserter Rechen-, Grafik- und Multimedia-Performance", so Mike Demler, Senior-Analyst von The Linley Group.
Das MT8135 ist mit einer von MediaTek entwickelten Vier-in-Eins-Konnektivitäts-Kombination ausgestattet, die neben WLAN auch Bluetooth 4.0, GPS und FM unterstützt und darauf ausgelegt wurde, auf marktführenden Multimedia-Tablets integrierte Wireless-Technologien und einen größeren Funktionsumfang anzubieten. Überdies unterstützt das MT8135 auch WLAN-zertifiziertes Miracast(TM), was die gemeinsame Nutzung von Multimedia-Inhalten auf verschiedenen Geräten spürbar vereinfacht.

Dank der PowerVR(TM)-Series6-GPU von Imagination Technologies weiß der Tablet-SoC zudem durch beispiellose Grafik-Performance zu überzeugen. "Wir sind stolz, MediaTek bei der Entwicklung ihrer Tablet-SoCs der nächsten Generation als Partner unterstützt zu haben", so Tony King-Smith, EVP des Marketingbereichs bei Imagination. "Die PowerVR(TM)-Series6-GPUs beruhen auf Imaginations Erfolg im Mobil- und Embedded-Bereich und bieten neben der branchenweit höchsten Performance auch effiziente Lösungen für GPUs mit Grafik- und Rechenfunktion. MediaTek ist für Imagination und dessen PowerVR(TM)-Series6-Grafikprozessoren ein entscheidender Partner. Deshalb gehen wir davon aus, dass das MT8135 einen wichtigen Maßstab im Highend-Gaming-Bereich sowie bei glatten Benutzeroberflächen und bei fortschrittlichen browserbasierten und grafiklastigen Anwendungen auf Smartphones, Tablets und sonstigen Mobilgeräten setzen wird. Wir sind überzeugt, dass das MT8135 dank unserer PowerVR(TM)-Series6-GPU im Vergleich zu Tablet-Prozessoren der vorherigen Generation mindestens fünf Mal so viel GPU-Rechenleistung bieten wird."

"Bei MediaTek besteht unser Ziel darin, jedem User die Möglichkeit zu bieten, den größtmöglichen Nutzen aus seinem bzw. ihrem Mobilgerät zu ziehen. Mit der Implementierung und Verfügbarkeit des MT8135 wird ein unterhaltsames Multitasking-Erlebnis geschaffen, ohne dass User im Hinblick auf Qualität oder Energie irgendwelche Abstriche machen müssten. Als führender Lösungsanbieter für die Multicore-Datenverarbeitung optimieren wir diese Einsatzmöglichkeiten stetig weiter, um sie auf dem Massenmarkt einzuführen und so für User aus aller Welt zugänglich zu machen", so Joe Chen, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Home Entertainment bei MediaTek.

Das MT8135 ist der neueste SoC in MediaTeks äußerst erfolgreicher Quad-Core-Prozessorreihe, die seit ihrer Einführung im vergangenen Dezember bereits bei mehr als 350 Projekten und in über 150 Mobilgerätemodellen aus aller Welt zum Einsatz kam. Wie ihre Vorgänger wird sich auch diese jüngste Lösung mitsamt dem dazugehörigen umfangreichen Referenzdesign rasch als Branchenstandard etablieren, insbesondere im Bereich der Highend-Tablets.