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Mittwoch, 28. August 2013

Ecosia.org startet "Suchmaschine die Bäume pflanzt"

Berlin (ots) - Das Berliner Start-Up Ecosia ist eine Suchmaschine, die 80% ihrer Einnahmen für den Regenwaldschutz spendet. Das Konzept kommt an: in den ersten drei Jahren wurden bereits 1,3 Mio EUR Spenden für den WWF gesammelt. Mittlerweile hat Ecosia etwa 200.000 Nutzer, die jeden Monat etwa 20 Millionen Suchen durchführen.

Nach monatelangen Entwicklungsarbeiten startet Ecosia am Freitag eine komplett überarbeitete neue Version, die nun in Sachen Suchqualität mit den großen Suchmaschinen mithalten kann. Ecosia ist damit zu einer echten Alternative zu Google & Co geworden. Dem Nutzer gibt Ecosia die Möglichkeit, mit seiner Suche im Internet kostenlos der Umwelt zu helfen, ohne dass er dabei auf gute Suchergebnisse verzichten muss.

"Seit heute gibt es eigentlich keinen Grund mehr Google zu verwenden. Mit Ecosia bekommt man jetzt ebenso gute Suchergebnisse und dazu kann man auch noch kostenlos helfen, den Klimawandel zu bekämpfen." so Ecosia-Gründer Christian Kroll.

Ecosia möchte innerhalb des nächsten Jahres eine Million Bäume pflanzen. Dafür arbeitet Ecosia mit der renommierten Naturschutz-Organisation "The Nature Conservancy" zusammen. Insgesamt sollen innerhalb eines Jahres eine Million US$ für das "Plant A Billion Trees"-Programm eingesammelt werden.
Als "Suchmaschine die Bäume pflanzt" will Ecosia mit der neuen Version vom grünen Nischenprodukt zum Massenphänomen werden. Die wichtigsten Neuerungen in der neuen Version sind:

   - Verbesserte Qualität der Suchergebnisse
   - Ein moderneres Design mit neuem Logo und verbesserten Ladezeiten
   - Die Spenden gehen ab jetzt an das Plant A Billion Trees 
     Programm, und Ecosia misst den   Beitrag ab jetzt in gepflanzten
     Bäumen. Dadurch kann der Nutzer direkt sehen, bei wie vielen 
     Bäumen er selbst mitgeholfen hat.
   - Es gibt Ecosia ab jetzt auch als App für Smartphones (iPhone, 
     Android, Windows) und Tablets (iPad, Android), sowie als 
     Browser-Erweiterung für Firefox und Chrome.
   - Ab jetzt blendet Ecosia vermehrt auch grüne Informationen bei 
     den Suchergebnissen mit ein - beispielsweise 
     Nachhaltigkeitsratings für Marken (Beispiel: Suche "Henkel").
 
Der Kern der Ecosia-Idee bleibt bestehen. Es werden weiterhin 80% der Werbeeinnahmen gespendet, und die Suche ist weiterhin 100% CO2 neutral. Um die Spenden vollständig nachvollziehen zu können, veröffentlicht Ecosia monatliche Spendenberichte inklusive aller Bescheinigungen.

Mobiles Vokabeltraining im Trend

Berlin (ots) - Das digitale und mobile Zeitalter verändert nicht nur das täglich Leben, sondern auch das Lernverhalten unserer Kinder und Erwachsener. Das erkannte auch der damals 19jährige Student Daniel Gorin und entwickelte ein bis heute einzigartiges Programm zum Erlernen von Vokabeln und weiteren Lerninhalten.

Mittlerweile wird sein Vokabelprogramm von über 3.000 Schulen empfohlen und weit über 500.000 Lizenzen verkauft. Gründer und Entwickler von phase6, Daniel Gorin: " Damals wollte ich Spanisch lernen und stures Pauken war noch nie mein Ding. Während meiner Schulzeit lernte ich das bewährte "5-Fächer-Lernsytem" kennen. In der praktischen Anwendung jedoch war es mit einigen Nachteilen belegt und so entwickelte ich meine ganz private Lernsoftware. So entstand das Vokabeltraining phase6, was heute von tausenden von Menschen täglich genutzt wird."

An vielen deutschen Schulen ersetzt die Lernsoftware von phase6 mittlerweile das Vokabelheft. Manfred Söhngen, Englisch- und Französischlehrer am Aachener Couven-Gymnasium lehrte jahrelang mit der innovativen Software: "Ich war und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen - tatsächlich werden weniger Vokabeln vergessen. phase6 hat in meinem Unterricht das Vokabelheft und den Karteikasten ersetzt. Privat benutze auch ich das Programm, um meine Fremdsprachenkenntnisse ständig zu erweitern."
Aufgebaut ist die Lernsoftware über die Theorien des Gedächtnisforschers Hermann Ebbinghaus. Entscheidend ist nicht nur die Bedienungsfreundlichkeit des Programms, sondern die Entspanntheit des Benutzers während des Lernens.

Mehr Informationen zu phase6 erhalten Sie unter: www.phase-6.de
Gerne vermitteln wir Ihnen ein Interview oder versorgen Sie mit weiterführenden Informationen und Bildern. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns über Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Bei Online-Texten reicht uns ein Link, ansonsten freuen wir uns über ein Belegexemplar oder ein PDF.

Montag, 19. August 2013

Internetverwaltung gibt grünes Licht für ".hamburg"

Hamburg (ots) - Die für die Adressvergabe im Internet zuständige globale Internetverwaltung ICANN hat jetzt der Bewerbung der Hamburg Top-Level-Domain GmbH für den Betrieb der Domain-Endung ".hamburg" entsprochen. Damit ist der Weg frei für einen eigenen Adressraum der Metropolregion Hamburg im Internet; erste Domain-Registrierungen werden nun in einem Jahr erwartet.

Die Hamburg Top-Level-Domain GmbH hatte sich mit Unterstützung der Stadt Hamburg als Betreiber für die Endung ".hamburg" beworben. Mit der positiven Entscheidung der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) wird nun Realität, wofür sich die Unternehmensgründer mehr als sechs Jahre lang eingesetzt haben: Unternehmen und Bürger der Metropolregion Hamburg werden zukünftig Internetadressen wie www.meinefirma.hamburg oder www.meinname.hamburg nutzen können, um ihrer lokalen Identität auch im globalen Netz Ausdruck zu verleihen.

"Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen nach all den Jahren zum Erfolg geführt haben. Die Domain-Endung ".hamburg" eröffnet Unternehmen und Verbrauchern eine völlig neue Namensvielfalt im Internet und eine Alternative zu Endungen wie ".de" oder ".com", unter denen kaum noch markante Domains zu bekommen sind", so Oliver Süme, Gründer und Geschäftsführer der Hamburg Top-Level-Domain GmbH.
Auch die Stadt Hamburg ist überzeugt davon, dass die neue Top-Level-Domain einen großen Mehrwert für Hamburg und die Metropolregion hat. "Mit der Domain ".hamburg" entstehen neue Möglichkeiten, Internetauftritte mit einem engen Bezug zu Hamburg zu gestalten und sich mit dem Standort zu identifizieren. Wir haben diese Entwicklung unterstützt, und ich wünsche mir, dass viele Unternehmen und Bürger der Metropolregion Hamburg von dieser Chance Gebrauch machen", sagte der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz.

Viele Provider nehmen bereits jetzt kostenlose und unverbindliche Registrierungsanfragen für die neuen Domains entgegen, die voraussichtlich ab August 2014 für 30,- bis 50,- Euro pro Jahr registriert werden können.